Jozef Rakicky zur Notwendigkeit von Apotheken: „Gesundheitspolitik ist für Patienten da – nicht für Monopole“
Die Kassenärztliche Vereinigung Hessen hat mit ihrer Forderung nach einer offenen Debatte über die Arzneimittelversorgung eine auch für Niedersachsen wichtige Diskussion angestoßen. Dabei geht es unter anderem um die Frage, ob Ärzte bestimmte Medikamente künftig direkt an ihre Patienten abgeben dürfen und welche Rolle neue Versorgungswege künftig spielen sollen. Dazu MUDr. PhDr. / Univ. Prag Jozef […]
++ Die Insolvenzwelle rollt – und die Landesregierung klingt wie Habeck! ++
Durch meine Anfrage unter dem Titel „Drohende Insolvenzwelle in Niedersachsen?“ (Drs. 19/10381) brachte ich Rot-Grün in die Verlegenheit, konkrete Zahlen zu Insolvenzen und Stellenabbau herauszurücken. Die Fakten sind nicht gerade rosig. 2025 meldeten 1.910 Unternehmen Insolvenz an – ein Plus von 5% im Vergleich zum krisengeschüttelten Vorjahr. Allein im Gastgewerbe gab es 2025 198 Insolvenzanträge (24,5% mehr als 2025). Aus einer Tabelle geht hervor, dass in allen Gewerben über 12.000 Arbeitsplätze betroffen waren. Man fühlt sich an den Ex-Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) erinnert, wenn die Landesregierung dazu erklärt: „Die Anmeldung einer Insolvenz ist nicht gleichbedeutend mit der Einstellung der Geschäftstätigkeit.“ Die Firmen sind also nicht pleite, sie hören nur auf zu produzieren – oder so ähnlich! Natürlich kann man aus einer Insolvenz auch wieder herausfinden. Aber wie oft? Wir brauchen eine Regierung, die Insolvenzen nicht schönredet, sondern durch gute Rahmenbedingungen verhindert.