In nur drei Jahren, von 2022 bis 2024, hat sich die Zahl antisemitischer Straftaten an Schulen verfünffacht! So steht es in der Antwort der rot-grünen Landesregierung auf meine Anfrage (Drs. 19/7556). Verzeichnete die niedersächsische Kriminalstatistik 2022 noch sechs solcher Delikte, waren es 2024 schon 31.

Nicht immer bleibt die antisemitische Gewalt verbal. Laut Auswertung waren unter den Delikten auch drei Fälle teils schwerer Körperverletzung, drei Fälle von Sachbeschädigung und sieben Fälle, in denen die Täter ihre Opfer verfolgten und beobachteten.

Die Zahlen zeigen: Mit warmen Worten und Antisemitismus-Workshops ist es nicht getan! Der Hass auf Juden hat kulturelle und religiöse Hintergründe, die auch mit der bestgemeinten Pädagogik nicht heilbar sind. Die Landesregierung muss endlich wach werden!

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