In den vergangenen Monaten berichteten Medien mehrfach über seltsame Päckchen aus China, die Saatgut enthalten. Von den unbestellten Sendungen gehe laut dem Julius Kühn-Institut in Braunschweig „eine Gefahr für unsere Natur“ aus. Es könne sich „um invasive Arten“ handeln.

Die Landesregierung zeigt sich auf meine Kleine Anfrage (Drs. 19/8522) völlig desinteressiert. Da es nur „wenige Meldungen“ in Niedersachsen gebe, unternimmt man nichts. Ein „Meldesystem für Bürger“ gebe es auch nicht. Betroffene könnten etwaige Sendungen aber „per E-Mail an das Funktionspostfach des Sachgebiets Pflanzengesundheit (pflanzengesundheit@lwk-niedersachsen.de)“ melden.

Das Problem dabei: Die genannte E-Mail-Adresse findet sich nirgendwo im Internet. Ergo dürfte sie auch niemand kennen. Ist das dieses „bürgernahe“ Regieren? Danke für nichts!

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