Die elektronische Patientenakte (ePA) sei sicher, hatte Lauterbach zu ihrer Einführung als Gesundheitsminister behauptet. Tatsächlich gelang es Hackern, ein Schutzupdate nach dem anderen zu knacken.
Konfrontiert man die Landesregierung mit diesem Sicherheitsrisiko, klingt sie recht kleinlaut: „Hundertprozentige Sicherheit“ sei „in komplexen digitalen Infrastrukturen realistisch schwer zu erreichen“. Es sei aber „äußerst unwahrscheinlich“, dass die bekannten Schwachstellen „in der realen Versorgungssituation“ Probleme bereiten könnten. Augen zu und durch?
Für mich steht fest: Es gibt keine sensibleren Daten als Patientendaten. Hier darf es keinerlei Raum für Sicherheitslücken geben!