Die Antwort der Landesregierung auf meine Kleine Anfrage zum Anteil von Schülern mit Migrationshintergrund (Drs. 19/7614) hat erstaunliche Zahlen zutage gefördert, die ich Ihnen nicht vorenthalten will.

„Insgesamt 200.473 Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund“ besuchen demnach die öffentlichen allgemeinbildenden Schulen in Niedersachsen zum Stichtag Mitte August. An vielen Haupt- und Realschulen liegt der Anteil bereits bei 30 bis 50 Prozent.

Spitzenreiter im Ranking: Salzgitter und Delmenhorst, wo aktuell 48,4 Prozent aller Schüler einen Migrationshintergrund haben. Was das für den Lernerfolg, kulturelle Konfliktpotenziale und Sprachbarrieren im Unterricht bedeutet, kann man sich ausmalen.

Ist es zu früh, wenn man davor warnt, dass Deutsche schon bald in der Minderheit sein könnten? Ich denke nicht.

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