Wird die Zahl der Schüler mit Migrationshintergrund zu groß, brechen Integration und Lernerfolg zusammen. Selbst Bildungsministerin Prien (CDU) hat das mittlerweile erkannt und hält eine Begrenzung auf „30 oder 40 Prozent“ für ein „denkbares Modell“.

Meine Kleine Anfrage an die Landesregierung zu diesem Thema löste bei der NOZ derart großes Interesse aus, dass man noch vor der Beantwortung selbst recherchierte. Das Ergebnis ist alarmierend:

An vier allgemeinbildenden Schulen beträgt der Migrantenanteil demnach mehr als 90 Prozent. Bei 31 Schulen liegt er bei über 75 Prozent. Insgesamt sind Migrantenkinder an 231 niedersächsischen Schulen bereits „in der Mehrheit“.

Auf die Vorschläge der Landesregierung zur Entschärfung dieser tickenden Zeitbombe darf man gespannt sein.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

WordPress Cookie Hinweis von Real Cookie Banner